19.03.18

Bezirksliga Leipzig - Männer


SV Lok Leipzig-Mitte II    -    HV Glesien    21:18 (11:9)

Glesien verliert nach großen Kampf das Topspiel gegen Lok Leipzig Mitte II


Hätte, wäre, könnte… Auch das Leben in der Handballbezirksliga ist kein Konjunktiv. Aber hätten die Glesiener ihre Chancen in der einen oder anderen Situation besser genutzt, wäre wahrscheinlich auch etwas Zählbares drin gewesen. Letzten Endes verloren die Glesiener nach großen Kampf mit 21:18 Toren. Dabei verschliefen die Glesiener wieder einmal die ersten zehn Spielminuten. Die Leipziger setzten von Beginn an ein Zeichen und zogen auf 4:0 davon, ehe Glesien der erste Treffer gelang. Dann waren es jedoch die Gäste, die mit einer stabilen Abwehr und enormer Laufbereitschaft im Angriff sich den Ausgleich zum 5:5 erarbeiten. Das Spiel wurde nun wirklich zum Topspiel. Leipzig legte vor, Glesien zog nach. Auch der Ligaprimus merkte nun, wie schon im Hinspiel, dass es wohl wieder ein schweres Spiel wird. Beim Stand von 11:9 für die Hausherren wurden die Seiten gewechselt. Nach dem Seitenwechsel bot sich weiterhin ein offener Schlagabtausch. Die Leipziger schafften es auch in dieser Phase nicht die Glesiener abzuschütteln. Ärgerlich nur, dass Glesien in dieser Spielphase zum einen zwei Strafwurfe und eine Überzahlsituation ungenutzt ließ, sodass die Leipziger ihren zwei Tore Vorsprung in die Crunch time reinzogen. Glesien hatte zwar immer noch nicht aufgegeben, jedoch spielten die Leipziger nun clever die Zeit herunter und gewannen das Topspiel 21:18. „Die Abwehr hat mir heute sehr gut gefallen. Im Angriff mussten wir uns jedes Tor hart erarbeiten. Die ungenutzten Möglichkeiten ärgern mich heute am meisten.“ So Trainer Arndt Bödemann. „Wir sind eine gute Mannschaft, die heute gegen eine bessere  verloren hat. Schade nur, dass wir leider einiges zu viel liegen lassen haben. Aber heute hat glaube ich jeder gesehen, dass hier die besten Mannschaften der Liga gegeneinander gespielt haben.“ So Mathias Lange, der mit sieben Treffern zum besten Torschützen des Spiels avancierte. Die Glesiener haben jetzt erst einmal vier lange Wochen spielfrei. Zeit, um sich auf die letzten zwei Spiele gegen Naunhof und Leisnig vorzubereiten.

Glesien mit:       Hertling, Weiske; Giebler 1, Maylahn 3, Ohme, Tiegel, Münch, Müller 2, John 4, Kalbe 1, Lange 7/1

Siebenmeter:    Glesien:    5 / 1            Lok Mitte:    6 / 4

Zeitswtrafen:    Glesien:    2 x 2 Min.    Lok Mitte:    1 x 2 Min.