13.03.18

Bezirksliga Leipzig - Männer


HV Glesien    -    MoGoNo Leipzig    32:30 (21:14)

Nächste Revanche geglückt - Glesien gewinnt gegen MoGoNo 32:30.


Ein knappes Ergebnis stand nach 60 Minuten auf der Anzeigetafel der Radefelder Sport- und Festhalle. Grund für diesen laut Papier knappen Heimerfolg war eine sehr durchwachsene Leistung der Gastgeber in der zweiten Halbzeit. Eigentlich waren die Glesiener nach der ersten Halbzeit schon auf der Siegerstraße (21:14). Das Spiel begann mit einer unerwartet sehr offensiven Deckung der Messestädter. Die Glesiener blieben jedoch unbeeindruckt und spielten mit viel Bewegung und Spielübersicht bis zur Torchance. Vor allem stand die Abwehr von Anfang an konzentriert und stabil, sodass es nach fünf Spielminuten bereits 6:1 für die Hausherren stand. Im Angriff setzte Glesien die gute Leistung der letzten Spiele fort. Mit zunehmender Spielzeit traten bei Glesiener leichte Probleme in der Abwehr auf, sodass die Leipziger jetzt auch besser in ihr Angriffsspiel fanden. Somit konnten die Leipziger zumindest auf Reichweite an den Glesienern dran bleiben und mit einem sieben Tore Rückstand in die Pause gehen. Nach der Pause stellte der Gästetrainer seine Abwehr auf eine 5:1 Deckung in Form einer Manndeckung gegen Mathias Lange um. Diese Abwehrformation stellte die Gastgeber im Laufe der zweiten Halbzeit vor enorme Probleme, denn MoGoNo stand mit dieser Umstellung nun auch in der Deckung stabiler. Bis zur 46. Minute lief das Spiel für Glesien entspannt weiter. Alle Beteiligten in der Halle dachten, dass es wieder ein typisches Heimspiel a la HVG wird. Erste Halbzeit top. Zweite Halbzeit Ergebnisverwaltung. Diesmal sollte es aber doch noch eng werden. Denn die Glesiener verloren völlig den Faden. Vor allem im Angriff taten sich die Glesiener in dieser Phase sehr schwer. Das wusste MoGoNo für sich zu nutzen und konnte aus einem 26:18-Rückstand auf 28:26 verkürzen. In den letzten drei Spielminuten konnte MoGoNo seine Chancen auf eine weitere Verkürzung nicht nutzen, sodass Glesien mit ein wenig Glück den Vorsprung noch ins Ziel retten konnte. Es waren Martin Müller und Ruben John, welche in dieser hitzigen Schlussphase die richtigen Entscheidungen für die Hausherren trafen. „Die erste Halbzeit war gut. Kritisch betrachte ich in Hälfte eins jedoch die ausbaufähige Chancenverwertung. Da haben wir noch zu viel liegen lassen. In Halbzeit zwei waren wir dann im Angriff zu überhastet und in der Abwehr fehlte uns die Beinarbeit", so Trainer Arndt Bödemann. Mit diesem Sieg ist nun auch die dritte Revanche für eine Niederlage aus der Hinserie geglückt.

Am kommenden Samstag steht nun das absolute Topspiel der Bezirksliga an, wenn die Glesiener als Tabellenzweiter beim verlustpunktfreien Tabellenführer Lok Leipzig Mitte II antreten muss. Das Hinspiel konnten die Leipziger in einem denkwürdigen Spiel 22:23 für sich entscheiden.

Glesien mit:       Hertling, Weiske; Maylahn, Peschke 3, Naumann, Kliche 2, Tiegel 2, Münch, Müller 8, John 11/4, Kalbe 4, Lange 2

Siebenmeter:    Glesien:    6 / 4            MoGoNo:     4 / 2

Zeitstrafen:       Glesien:    6 x 2 Min.    MoGoNo:    3 x 2 Min.