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Große Freude in Thame - Bei meiner letzten Urlaubsreise im Oktober nahm ich einen Satz Trikots, die bei uns schon jahrelang im Schrank lagen, mit nach Nepal. In Thame einem kleinen Dorf in einem Seitental auf dem Weg zum Mount Everest ergab sich die Möglichkeit zur Übergabe an einen Lehrer der dortigen Primary School.
 - Da die Begeisterung der Kinder riesengroß war wurde beschlossen, am nächsten Morgen noch ein Mannschaftsfoto mit allen Beteiligten zu machen.
 - Pünktlich vor unserem Abmarsch nach Khumjung am nächsten Morgen, waren mehr Kinder als Trikots vor unserer Lodge versammelt.
 - Nach einigem Hin und Her, auch die Schwester wollte mit aufs Foto, war das Schooting geschafft.
 - Ja und dann kam der Knüller. Der Lehrer kam zu uns mit der Bitte, dass die Kinder gern Fußball gegen uns spielen möchten. Na prima dachten wir, das auf 3800 m und in einem unakzeptablen sportlichen Outfit. Nach anfänglichem Zögern, denn mit dem Hubschrauber zurück nach Kathmandu wollte keiner, stellten wir dann doch eine konditionell und zahlenmäßig unterlegene Mannschaft. In Anbetracht dieser ungünstigen Voraussetzungen mussten wir eine taktisch sehr disziplinierte, für uns angepasste, Raumdeckung spielen.
 - Mit dem Ergebnis konnten wir am Ende leben. Wir haben uns achtbar geschlagen, (so unsere maßgebliche Meinung) und nur 2 zu 1 verloren und das auswärts. Erschwerend kam hinzu, wir wussten nicht wo die Tore sind.
 - Am Ende stellte sich heraus es war die gesamte Breite des Hauses bzw. auf der anderen Seite die gesamte Mauer. Auch wenn die Sache mit dem Handball in dieser Gegend noch ein paar Monde dauert, es war eine wunderschöne Erfahrung. J.M.
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